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Inhalt: Dr. Leopold Stiebellehner, Lungenfacharzt Wien, Pulmologe Wien, Internist Wien, Pulmologie, Herz-Lungen-Zentrum Ebreichsdorf, Lungenfunktion, Bronchoprovokation, Innere Medizin, Blutgasanalyse, Ergometrie, Atemnot, Asthma, Schlafapnoe

Dr. Leopold StiebellehnerMedizinische Leistungen

Univ. Doz. Dr. Leopold Stiebellehner
Facharzt für Innere Medizin und Lungenkrankheiten

 

Lungenfunktion


Die Lungenfunktion ist eine grundlegende Untersuchungsmethode der Lungenheilkunde. Mit dieser Methode, die auch als große Lungenfunktion bzw. Bodyplethysmografie oder als kleine Lungenfunktion bzw. Spirometrie durchgeführt wird, wird gemessen, wie viel Atemluft sie aus- und einatmen können und wie rasch sie bestimmte Luftmengen ausatmen können. Bei unterschiedlichen Lungenkrankheiten wie Asthma, COPD oder Lungenfibrose, sind diese Werte auch unterschiedlich verändert. Dadurch kann auf das Ausmaß einer Lungenkrankheit geschlossen werden und Verbesserungen durch Therapie können dokumentiert werden. Manche Krankheiten werden erst spürbar, wenn bereits die Lungenfunktion deutlich eingeschränkt ist. Daher wird nun zB generell empfohlen, dass alle Raucher zumindest ab dem vierzigsten Lebensjahr eine Lungenfunktion machen sollten.
Patienten-Tipp: Wenn möglich, sollten Sie vor der Untersuchung keine Asthma-Medikamente inhalieren. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. :-)

 

Bronchoprovokation


Beim Lungenasthma ist es sehr häufig so, dass die Beschwerden und die Einschränkungen der Lungenfunktion nur während gewisser Zeiten auftreten und daher die Lungenfunktion bei ihrem Arzt normal sein kein. In diesem Fall erhalten sie eine geringe Dosis eines Medikamentes zum Inhalieren, um nachzuweisen, dass dadurch sich ihre Bronchien gering, aber in der Lungefunktion messbar, verengen. Bei Menschen, die kein Asthma haben, tritt diese geringe Verengung der Bronchien bei dieser Dosis nicht auf. Um die Diagnose eines Asthma bronchiale stellen zu können, sollte einmal dieser Test positiv sein.
Patienten-Tipp: Wenn möglich, sollten Sie vor der Untersuchung keine Asthma-Medikamente inhalieren. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. :-)

 

Blutgasanalyse


Über die Lungen wird der Sauerstoff der Atemluft aufgenommen und das von unserem Körper produzierte Kohlendioxyd abgegeben. Liegt eine Lungenkrankheit vor, kann es sein, dass nicht genügend Sauerstoff aufgenommen werden kann oder zu wenig Kohlendioxyd abgegeben werden kann. Diese Veränderungen werden in der Blutgasanalyse gemessen. Da manchmal diese Werte in Ruhe unauffällig sind, und erst unter körperlicher Belastung, wenn mehr Sauerstoff benötigt wird, diese Veränderungen auftreten, kann es notwendig sein, diese Werte unter Belastung (durch ein Fahrradergometer) zu messen. Für die Blutgasanalyse wird in den meisten Fällen durch eine spezielle Salbe die Durchblutung eines Ohrläppchen deutlich gesteigert, und nach einer sehr kleinen Punktion mit einer kleinen Nadel 80 µl Blut (weniger als ein Zehntel eines Milliliters!) abgenommen. In Einzelfällen kann auch das Blut von einer Arterie durch direkte Punktion genommen werden.
Patienten-Tipp: Die Salbe führt zu einer Rötung und zu einem Wärmegefühl des Ohrläppchens. Die Punktion selbst ist so gut wie nicht spürbar.

 

Schlafapnoe


Eine Schlafapnoe ist eine sehr häufige Erkrankung (fast 10 % der erwachsenen Männer und 5 % der erwachsenen Frauen!) und kann zu einer ausgeprägten Tagesmüdigkeit mit Einschlafneigung, Leistungsverlust, Unfallgefahr und auch deutlich erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen führen. Häufigstes Symptom ist Schnarchen und Atempausen, die aber vom Patienten selbst nicht wahrgenommen werden. Mit der ambulanten Polygrafie oder Schlafapnoe-Untersuchung wird Atmung, Sauerstoffgehalt im Blut, Rücken- oder Seitenlage und Herzfrequenz während einer ganzen Nacht aufgezeichnet. Dadurch kann erhoben werden, ob Atempausen vorliegen, welcher Art diese Atempausen sind und wie häufig sie sind. Zum Teil können durch diese Untersuchungsbefunde bereits geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, manchmal ist auch eine Überweisung in ein Schlaflabor für die weitere Therapie notwendig.
Für die Untersuchung wird ein kleines digitales Speichergerät programmiert, das über einen Brust- und Bauchgurt, einen Sauerstoffsensor am Zeigefinger und einen Atemfluss-Messfühler an der Nase die gesamte Atmung jede Sekunde der Nacht aufzeichnet.
Am nächsten Tag werden diese Daten auf eine Computer überspielt und ausgewertet – wie viele Atempausen und Atemverflachungen sind aufgetreten, wie häufig ist der der Sauerstoffgehalt abgesunken, etc.
Weiters wird ihr Lungenfacharzt eine andere Ursache eines nächtlichen Sauerstoffmangels oder nächtlichen Atemnot ausschließen oder nachweisen.
Patienten-Tipp: Die Untersuchung ist so einfach, dass nach einer Erklärung die Patienten das Aufzeichnungssystem mit nach Hause nehmen und selbst vor dem Schlafengehen anlegen. Das Gerät kann aber auch in der Ordination, zB über ein T-Shirt, bereits angelegt werden. Lassen Sie sich von dem Gerät während der Nacht möglichst nicht beeinflussen!

 

Sauerstoffeinstellung


Ist für die Behandlung der Lungenkrankheit die dauernde Inhalation von Sauerstoff notwendig, sollte genau gemessen und bestimmt werden, wie viel Sauerstoff inhaliert werden soll. Unter Inhalation von Sauerstoff wird eine Blutgasanalyse (siehe unter Blutgasanalyse) durchgeführt. Sollte der Sauerstoffwert noch zu niedrig sein, wird die Gabe von Sauerstoff erhöht und nochmals eine Blutgasanalyse durchgeführt, bis wieder normale Sauerstoffwerte im Blut vorliegen (und damit der Körper wieder mit einer ausreichenden Menge Sauerstoff versorgt wird).
Patienten-Tipp: Diese Untersuchung kann eventuell etwas länger dauern, daher etwa 30 Minuten zusätzlich einplanen.

 

Raucherberatung


Grundsätzlich weiß jeder Raucher, dass rauchen nicht gesund ist und viele würden gerne aufhören – wenn es doch nur so einfach wäre. Haben Sie erst einmal den klaren Entschluss gefasst, aufhören zu wollen, kann Ihnen ihr Lungenfacharzt einiges an Unterstützung bieten. Neben der wichtigen Analyse des eigenen Rauchverhaltens stehen weiters nun neue Präperate zur Verfügung, die Sie in der Übergangszeit vom Raucher zum Nichtraucher begleiten und die Chance, bleibend Nichtraucher zu sein, deutlich erhöhen.

 

Ergometrie


In den allermeisten Fällen treten Beschwerden wie Atemnot zuerst bei körperlicher Belastung auf, während in Ruhe keine Beschwerden auftreten. Und körperliche Belastungen gehören einfach zu unserem Leben. Luftnot unter Belastung kann vielfältige Ursachen haben – eine Lungenkrankheit, eine Herzkrankheit, eine Muskelschwäche und viele mehr. Mit einer Ergometrie mit gleichzeitiger Blutgasanalyse unter Belastung kann bestimmt werden, ob Hinweise auf eine Lungenkrankheit oder auf eine Herzkrankheit wie zum Beispiel eine Durchblutungsstörung oder ein Bluthochdruck vorliegen. Weiters erfahren Sie, ob ihre Leistungsfähigkeit ihrem Alter entspricht.
Patienten-Tipp: Bringen Sie bequeme Kleidung, eher sogar Sportkleidung und Sportschuhe mit.

 

OP-Freigabe


Eine internistische OP-Freigabe hat die Aufgabe, durch entsprechende Untersuchungen festzustellen, ob für die bevorstehende Operation mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen während oder in der Phase nach der Operation zu rechnen ist. Dieses Risiko ist insbesondere dann erhöht, wenn internistische Krankheiten vorliegen, oder diese bislang nicht erkannt und behandelt wurden. Sollte eine Lungenoperation notwendig sein, ist eine genaue lungenfachärztliche Beurteilung erforderlich, in welchem Ausmaß eine Lungenoperation bzw. eine Entfernung von Lungengewebe ohne das Risiko in Relation zur geplanten Operation ungebührlich zu erhöhen, möglich ist.
Patienten-Tipp: Bringen Sie möglichst gleich Laborbefunde und Lungenröntgen mit.

 

Bronchoskopie


Die Bronchoskopie ist die Spiegelung der Lungen, die im Spital während einer leichten Narkose durchgeführt wird. Neben der Inspektion der Bronchien kann mit der Bronchoskopie Material wie Lungenflüssigkeit und Biopsien entnommen werden, um eine Lungenentzündung, eine Tuberkulose, eine chronisch-entzündliche Krankheit oder auch einen Tumor nachzuweisen. Ihr Lungenfacharzt kann bereits im Vorfeld feststellen, ob die Bronchoskopie sinnvoll ist und welche Voruntersuchungen erforderlich sind. Weiters kann er sie dem Spital zuweisen, wo diese Untersuchung gemacht wird. Insgesamt handelt es sich dabei um eine sehr sichere Untersuchung mit einer relativ geringen Komplikationsrate. Aufgrund der Narkose dürfen sie 24 Stunden nach der Untersuchung kein Fahrzeug lenken.

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